Tag 13 (Andy): Konstanz – München

Tag 13: Andy's Husqvarna auf der Fähre von Konstanz nach Meersburg

Tag 13: Meine Husqvarna auf der Fähre von Konstanz nach Meersburg

Die letzte Etappe steht an!
Es hat die gesamte Nacht in Konstanz geregnet. Das neugekaufte Wurfzelt hielt wirklich erstaunlich perfekt dicht. Kein einziger Tropfen Wasser kam hindurch, ein Traum!
Jedoch bin ich am Vorabend mit meinem Billigbier in der Hand eingeschlafen und verschüttete dies, so dass es am Morgen im Zelt roch wie auf den Toiletten des Oktoberfestes.

 

Da es bis um 11 Uhr wirklich stark am regnen war, öffnete ich erst nachdem es aufgehört hatte den Reißverschluss und lurrte hinaus.
Nette Nachbarn aus Stuttgart starrten mir schon ins Gesicht. Es ist mir schon fast peinlich gewesen, als ich mit einem „Habidehre“ und Biergestank aus dem kleinen Zelt stieg und das Bayern-Klischee wieder weiterverteidigte..

Da diese Buben der Meinung waren, ich solle lieber jetzt fahren, bevor es wieder anfängt, hielt ich mich daran und stand um kurz vor 12 auf der Fähre nach Meersburg.

Das ist ein toller Start in den Tag! Die Straßen waren leider noch bis Friedrichshafen komplett nass und sehr rutschig, also schwer zu fahren.

Dunkle Wolken begleiteten mich heute nach München

Dunkle Wolken begleiteten mich heute nach München


In Friedrichshafen sollte man als Kraftfahrzeugführer wirklich aufpassen! Fast alle 50 Meter ist eine Radaranlage installiert, die zu schnelle Autofahrer blitzt.

Die letzte Etappe war dann allerdings doch nicht so spektakulär. Ich entschied mich für den schnellsten Weg und verzichtete auf die wunderschöne Stadt Lindau, da dies ein kleiner Umweg gewesen wäre.

So ging es direkt über Kempten nach Marktoberdorf und über Schongau nach Weilheim.
Anschließend folgte der schönste Teil: Von Seeshaupt aus an der Ostküste des Starnbergersees entlangfahren.

Nach Wolfratshausen beginnt dann ohnehin schon bald München und ich erreichte mit exakt 2506 gefahrenen Kilometern das Ortsschild bei Grünwald.

Ich entschied mich dazu, noch eine Runde durch die Stadt zu fahren, um mir wieder Eindrücke der Heimat einzuholen. Doch als wäre ich nie weggewesen ist alles beim alten:

Jede Menge Polizeistreifen kontrollieren mit strengem Blick die Landeshauptstadt Bayerns und der Verkehr ist auch nicht gerade reduziert.
Die italienische Fahrweise sollte ich allerdings bald wieder loswerden, denn die Deutschen Autofahrer können es überhaupt nicht haben, wenn man sich an der Ampel mit dem Motorrad vordrängelt… Da wird gehupt, geschimpft und gnadenlos beleidigt.
Aber hier bin ich Zuhause und habe eine grandiose, unvergessliche Tour hinter mir.
Ich werde lange brauchen, diese zu rekonstruieren.

Es werden bis morgen und in den nächsten Wochen noch zahlreiche Statistiken (Benzinverbrauch, Kilometerzahlen, Packliste, usw.) folgen.

Also, bis dann,

Andy

 

 

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