Tag 11: Milano – Romanshorn

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Der Tag begann mit dem üblichen drumherum: Waschen, einpacken und zahlen.

Die heutige Route sollte die wohl anstrengendste für die zwei Huskys werden. Als wir zu Beginn noch aus Mailand heraus wurschtelten, waren die Bikes im Normalbetrieb doch als wir in Chiavenna auf die Passstraße nach Splügen abbogen, brachten wir sie an ihre Grenzen.

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Es war ein scheinbar ewiges bergauf, die Straße schlängelte sich nur so um die Berge mit scharfen Haarnadelkurven und kurzen Beschleunigungsgeraden.
Irgendwann kamen wir an einer perfekten Aussichtsplattform an und ließen die Huskys einwenig abkühlen.
Als wir es jedoch nicht mehr aushielten den adrenalinhaltigen Kurven zu widersprechen, schwangen wir uns auf die Motorräder und genossen jeden Meter.

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Nach unzähligen Kurven kamen wir direkt an die Grenze zur Schweiz. Leider konnten wir (so gerne wir gemocht hätten) nicht weiter fahren, da den Motorräder eine weitere kleine Pause unseres Erachtens nach, gut tun würde. Jedoch nutzten wir die Zeit, für was auch? Einige Bilder.

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Als ein Junge, unseren Alters auf die beiden Motorräder aufmerksam wurde und er uns erzählte, er habe die selbe, kamen wir ins Gespräch. Er war mit seinen Eltern Im Auto unterwegs aber sichtlich neidisch auf uns.

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Nachdem wir so lange nach oben gefahren waren, mussten wir auch alles wieder runter. Doch war dies nicht anstrengend, sondern der selbe Genuss wie das hoch fahren.
Die restliche Strecke führte uns unteranderem noch durch Lichtenstein, unser „6tes“ Land.

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Die Durchfahrt war aber nicht von Dauer, da wir innerhalb von 20 Minuten das gesamte „Land“ durchquerten (was nur Monaco toppen konnte).
Was mir in Lichtenstein als einziges auffiel waren die vielen Fahnen, alle hundert Meter waren die Landesfarben auf stolze Masten gehisst.
In Romanshorn schlussendlich suchten wir uns einen Campingplatz und warfen unsere neu erworbenen Wurfzelte auf.

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Fazit des Tages:
Liebe Motorradfahrer ihr solltet einmal überlegen die oben genannte Passstraße nicht auch ein Reiseziel für euch darstellt. Ich wage es fast zu behaupten (was wir zum Spaß auch Taten): Diese Straße ist fast besser als Sex. 🙂

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