Tag 9: Ein zweiter Tag in Sanremo

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In Sanremo direkt an der Italien/Frankreich Grenze braucht man keinen Wecker, hier gibt es die Natur. So werde ich mal wieder gegen 8 Uhr sanft von dem Meeresrauschen und der Bruthitze in meinem Zelt aus dem Schlaf geführt. (Hoho, ganz große Lyrik!)
Schon fast obligatorisch springen wir auch am zweiten Tag mit noch fast geschlossen Augen von den Felsen ins angenehm kalte Meer.
Ach..wenn nur jeder Tag so schön beginnen könnte!

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(Notiz zum Bild: Der Nachfolger der SMS 4 heißt SMR 125!)

Danach geht es zum Pool, wo einige Urlauber im Schwimmen gegeneinander antreten. Moderiert wird der Spaß von einem Entertainer des Campingplatzes. Ein ganz ein lustiger…

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Nachdem er so ziemlich jeden Anwesenden bloß gestellt hat, war es soweit:
Er kam auf mich zu, während ich am Beckenrand saß und aus Gruppenzwang über seine Witze lachte, auch wenn ich sie nicht verstand. Ganz wenig verstehe ich ja italienisch, so konnte ich ihm auch sie Frage der Herkunft mit „Tedesco“ („Deutsch“) beantworten.
Ein Fehler. Mit einem Lächeln im Gesicht sagte er „Mario Balotelli“ und stellte sich mit dessen Tor-Pose neben mich. (Deutschland hat bei der EM 2012 im Halbfinale gegen Italien verloren und Mario Balotelli war zweifacher Torschütze)
Den Witz gönnte ich ihm und lachte mit.

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Hannes schlief ca. 3 Stunden am Pool, während ich mich mit den holländischen Bekanntschaften von gestern Abend über lustige Themen unterhielt.

Außerdem luden sie mich zum Fußball-Turnier ein, das später an dem Tag um 16 Uhr stattfinden sollte.
Nach einer leckeren Käse-Wurst Semmel vom Supermarkt gönnte ich mir noch ein Nickerchen (Hannes zu der Zeit bereits ca. sein 7tes)
Dann ging’s auf zum Fußball Feld im Campingplatz. Da Hannes nicht mitspielen wollte, wurde ich alleine in ein Team aus Italienern gesteckt.
Trotz meines wunderschönen Hakentores (Achtung, kurz abgehoben! ;)) gewannen wir kein Spiel.
Trotzdem war es total lustig und ich habe festgestellt,
dass das italienische Fußball-Spiel klingt wie eine Straßenüberquerung von Fröschen.
„Qua“ (Auf deutsch: „Hier“) wird permanent über den gesamten Platz geplärrt.

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Direkt neben dem Spielfeld war eine Stelle, an der wir unsere Huskys putzen konnten. Nötig war’s! Schließlich sind wir über 1600 Kilometer gefahren, ohne sie auch nur abzuwischen.
Als Putztuch mussten meine alten Socken herhalten, die mit meinem Dusch-Shampoo eingerieben wurden.
Während ich mich zur Dusche begab, zischte Hannes schon mal zum Supermarkt und besorgte sich sein Abendessen.
Morgen fahren wir wirklich mal wieder weiter! Mailand ist unser Ziel.
Jetzt lassen wir den super Aufenthalt in Sanremo mit Peroni-Birra ausklingen und werden nachher mit den Holländern und Italienern am Strand feiern. Hoffentlich wird es heute nicht wieder so spät wie gestern…

Arrividerci e Grazie für’s lesen meines langweiligen Artikels! 😉

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Ein Kommentar

  1. Heli

     /  13. August 2012

    was ist mit Fisch? Gibt’s keinen Fisch?

    Antwort

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