Nun ist es endlich so weit, der Trailer ist fast fertig!

Hannes und das Motorrad-Putzen gehören einfach nicht zusammen.. ;)

Die Idee, einen kurzen Einblick in ihr vorhaben zu ermöglichen, hatten A&H (Andy und Hannes) schon lang.

Es benötigte lange Zeit, da ihre Aufnahmen die sie schon auf ihrer ersten kleinen Tour nach Traunstein filmten, lang nicht ihren Ansprüchen entsprachen.
So mussten sie erneut raus auf die Straßen und einen zweiten Versuch starten.
Diesmal sollte die Kulisse eine andere sein und sie einigten sich nach kurzer Diskussion auf Hannes‘ ländliche Umgebung.

Gesagt, getan!

So trafen sie sich am Sonntagmittag voller Elan, gegen 14 Uhr in Dachau.

Hannes kannte ein paar schöne Orte in der Stadt, wodurch sie auch schnurstracks an einer traumhaften Allee ankamen. Andy schnallte sofort die GoPro (eine kleine Actionkamera) an sein Motorrad und ermahnte Hannes noch ein mal dazu, dass er doch bitte dieses mal langsamer fahren solle! Wie es Hannes aber nicht anders kannte, preschte er mit vollem karacho die Allee entlang. Dies führte letztendlich dazu, dass Andy mit gefühlten 5 Km/h voraus fuhr und Hannes dementsprechend gelangweilt hinterher zuckeln musste.

Nach mehreren Fahrten hielten sie seitlich an der Straße, um die Aufnahmen auf der Kinoleinwand für Ameisen (dem viel zu kleinen Bildschirm der Kamera) anzusehen. Eine letzte waghalsige Kameraposition wollte Andy jedoch noch ausprobieren. Er positionierte  den Saugnapf mittig auf dem Tank und überhäufte diesen förmlich mit Panzertape. (siehe Bild unten). So fuhren Andy und Hannes ein letztes mal die Allee entlang.

Andy tapte die Kamera "gekonnt" an seinen Tank. Die seitlichen Klebestreifen dienen zur Stabilisierung!

Andy tapte die Kamera „gekonnt“ an seinen Tank. Die seitlichen Klebestreifen dienen zur Stabilisierung!

Da die beiden aber nicht vorhatten einen ganzen Trailer mit nur einer Straße zu füllen, ging es gleich darauf Richtung Hinterland.
Sie passierten Hügel um Hügel in der Landschaft und (für Motorradfahrer) wunderschöne Kreisverkehre.
Plötzlich entdeckte Andy einen gradlinigen Feldweg der für die Filmaufnahmen nur so schrie.
Beide stürzten sich voller Vorfreude in den staubigen Kies. Dort entflammte in ihnen die Lust ein mal so richtig Dreck aufzuwirbeln.

A&H (Andy und Hannes) bremsten und gaben Gas, was die Husqvarnas nur so hergaben.

Rauchwolken türmten sich auf und Steine flogen durch die Luft!

Im Gewirr aus Staubwolken und Motorenlärm blitzte immer wieder Andys GoPro (eine kleine Actionkamera) hervor und fing die wilden Fahrten der beiden mit ihrer Linse ein. Wie es kommen musste, konnte Hannes es nicht unterlassen seine SMS 4, dessen Neuauflage übrigens SMR 125 heißt,  direkt vor der Kamera fallen zu lassen und einen stolpriegen Tanz während des Sturzes aufzuführen. Ihm selber und dem schönen Motorrad ist jedoch zum Glück nichts passiert.

Durch das äußert flexible Stativ, ist es sogar möglich, die Kamera an Jägerständen zu befestigen, wie das Bild beweist.

Durch das äußert flexible Stativ, ist es sogar möglich, die Kamera an Jägerständen zu befestigen, wie das Bild beweist.

Zu später Stunde entschieden sie sich, Richtung Hannes‘  Heimatdorf zu fahren, um die gefilmten Szenen zu begutachten.
Bei Hannes angekommen, konnten sie es kaum noch erwarten die einzelnen Kurzfilme zu einem großen Trailer zusammen zu schneiden.
Andy riss regelrecht sein Laptop aus dem Rucksack und schloss noch im abstellen die Speicherkarte seiner GoPro (eine kleine Actionkamera) an.

Mit einem breiten Grinsen sahen sie sich die Videos und Fotos des Tages an und sortierten sogleich Unbrauchbare aus.

Bei Aufnahmen vom Auspuff (siehe Trailer), wurde es dem GoPro-Gehäuse etwas zu warm...

Bei Aufnahmen vom Auspuff (siehe Trailer), wurde es dem GoPro-Gehäuse etwas zu warm…

Schnell fiel ihnen jedoch auf, das sie wesentliche Teile des Trailers vergaßen. Unter anderem auch das kurze Interview mit einigen fragen (was aber im Trailer näher gezeigt wird).
So half alles nichts und sie mussten sich noch mal auf die Husqvarnas schwingen und die Abendsonne genießen.

Da A&H scheinbar nie müde werden und nicht genug vom Motorradfahren bekommen können, legten sie noch einmal richtig los.
Plötzlich waren beide der Meinung, dass wir noch etwas mehr Action für unseren Film brauchen. Also mussten die zwei Husqvarnas leiden..
Langsam angefahren, die Kupplung schnalzen gelassen und den Lenker in die Luft gerissen.
Mit voller Konzentration wird versucht den rechten Fuß in der Nähe der Hinterradbremse zu behalten.
Es braucht viele Versuche, bis ein Wheelie endlich mal länger andauert, denn das Gefühl, wenn das kräftige Motorrad das Vorderrad in die Luft reißt, jagt einem einen Schauer über den Rücken. Kurz gesagt: Wir haben einfach teilweise noch viel zu viel Angst. Vielleicht ist das aber auch gut so..

Hierzu ein Tipp für alle Motorradfahrer:
Chris Pfeiffer, der vierfache Weltmeister im Stuntriding, sagt ausdrücklich, dass der rechte Fuß die Lebensversicherung während eines Wheelies ist.
Bitte denkt daran!

Ein schlechtes Beispiel: Andy nimmt den rechten Fuß von der Bremse! Kann fatal enden..

Ein schlechtes Beispiel: Andy nimmt den rechten Fuß von der Bremse! Kann fatal enden..

Für tolle Bilder musste letztendlich auch noch der Hinterreifen extrem leiden..
Andy konnte bisher einen „Burn-Out“ nur auf Feldwegen und Wiesen. Als er sich aber letztens Tricks von Profi-Supermoto Fahrern abgeschaut hat, musste er probieren, ob es mit einer 125er auch möglich ist, einen schwarzen Streifen auf den Asphalt zu legen. Der Trailer wird zeigen: Ja, es funktioniert.

Nach ein paar Fotos für unsere Webseite, machten wir uns langsam auf den Weg zu Hannes‘ Zuhause, um auch die letzten Aufnahmen einigermaßen zuzuschneiden.
Es wurde immer später und kälter, sodass die beiden mit dem Schnitt für den Trailer wieder nicht komplett fertig geworden sind.
Andy machte sich also auf den Heimweg von 33 Kilometern.
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wäre er um diese Uhrzeit wohl nicht mehr so leicht nach Hause gekommen.
Ein weiterer Vorteil eines 125er Motorrads…

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